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Selbstversicherung in der Krankenversicherung

Sofern Sie nicht ohnehin schon pflichtversichert oder als Angehörige/Angehöriger mitversichert sind, können Sie sich in der gesetzlichen Krankenversicherung selbst versichern. Die Beiträge richten sich grundsätzlich nach der sozialen und wirtschaftlichen Lage des Antragstellers/ der Antragstellerin. 

Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

Wenn die freiwillige Versicherung nicht unmittelbar an eine vorangegangene Versicherung anschließt, besteht im Allgemeinen erst nach einem halben Jahr Anspruch auf Leistungen aus der Krankenversicherung.

Der Antrag auf Selbstversicherung in der Krankenversicherung ist grundsätzlich bei dem Versicherungsträger zu stellen, bei dem zuletzt Versicherungszeiten nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG) erworben wurden. War die Antragstellerin/der Antragsteller nach dem ASVG noch nicht versichert, so ist der Antrag auf Selbstversicherung bei der Gebietskrankenkasse einzubringen, in deren Bereich sie/er ihren/seinen Wohnsitz hat.

Bestimmte pflegende Angehörige können sich bei sozialer Schutzbedürftigkeit beitragsfrei selbst versichern, wenn sie aufgrund der Pflege einer nahen Angehörigen/eines nahen Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld zumindest in Höhe der Stufe 3 keine Erwerbstätigkeit ausüben können, weil sie die zu pflegende Person unter ganz überwiegender Beanspruchung ihrer Arbeitskraft pflegen. Voraussetzung ist, dass keine Möglichkeit einer Mitversicherung als Angehörige/Angehöriger gegeben ist. 

Auch für Personen, die sich der Pflege eines behinderten Kindes widmen, ist bei sozialer Schutzbedürftigkeit die Selbstversicherung beitragsfrei.

Stand: 01.01.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Transparente Grafik zwecks Webanalyse

Quelle: HELP.gv.at

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