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Eisen

Eisen zählt zu den Spurenelementen. Es ist an vielen Prozessen im menschlichen Organismus beteiligt, u.a. am Sauerstofftransport als Bestandteil des roten Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und an der Speicherung von Sauerstoff in der Muskulatur. Außerdem ist Eisen notwendig für die Funktionsfähigkeit verschiedener Enzyme und Stoffwechselprozesse. Zu einer Unterversorgung mit Eisen kann es u.a. durch Blutverluste (Menstruation) oder Phasen eines erhöhten Bedarfs kommen, z.B. Schwangerschaft, Kinder in der Wachstumsphase . . . 

Wo ist Eisen enthalten?

Eisen ist insbesondere in tierischen Produkten wie Fleisch und Fisch enthalten. Dieses Eisen kann vom Körper leichter aufgenommen werden als das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln. Dennoch tragen pflanzliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Spinat, Erbsen, Schwarzwurzeln zur Deckung des Eisenbedarfs bei.  

Wie viel brauchen wir?

Empfohlene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten 10–15 mg Eisen. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Mineralstoffen.

Zu viel/zu wenig Eisen?

  • Ein Eisenüberschuss im Organismus kann beispielsweise bei der seltenen erblichen Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) auftreten sowie bei Alkoholismus.
  • Eisenmangel ist die wichtigste Mangelerkrankung weltweit. Ein Mangel entsteht häufig durch sehr eisenarme Ernährung. Aber auch durch schlechte Aufnahme – z.B. bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder bei chronischem Durchfall – kann es zu einem Eisenmangel kommen. Weitere häufige Ursachen können Blutverluste sein (zum Beispiel sehr starke Menstruationsblutungen bzw. Blutungen im Magen-Darm-Trakt). Zu einer Unterversorgung mit Eisen kann es auch aufgrund eines erhöhten Bedarfs kommen (zum Beispiel in der Schwangerschaft oder bei Kindern in der Wachstumsphase).

Weitere Informationen zu Eisen erhalten Sie unter Laborwerte.

Vitamin C (Ascorbinsäure) kann die Aufnahme von Eisen fördern. Werden pflanzliche Lebensmittel gemeinsam mit Fleisch, Geflügel oder Fisch gegessen, unterstützt dies die Aufnahme von Eisen aus den pflanzlichen Lebensmitteln. Hemmend auf die Eisenaufnahme wirken sich hingegen unter anderem bestimmte Medikamente, Kalzium (Milchprodukte), Sojaeiweiß (Sojaprodukte), Oxalsäure (Rhabarber), Polyphenole (schwarzer Tee) und Chlorogensäure (Kaffee) aus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: