Schnellmenü

Zur Startseite springen, Accesskey 0,
Zur Hauptnavigation springen, Accesskey 1,
Zum Inhalt springen, Accesskey 2,
Zur Kontaktseite springen, Accesskey 3,
Zur Sitemap springen, Accesskey 4

Zum Schnellmenü zurück

Fluorid

Das Spurenelement Fluorid ist im Körper v.a. in Knochen und Zähnen enthalten. Es fördert sowohl vor als auch nach dem Zahndurchbruch die Zahngesundheit. Außerdem sind fördernde Effekte auf den Zahndruchbruch beobachtet worden. Darüber hinaus hat Fluorid bei der Entstehung von Karies vorbeugende Wirkung. Bei Kindern ist im Umgang mit Fluorid Vorsicht geboten. Da ihr Körper deutlich geringere Mengen toleriert, kann es leichter zu einer Überdosierung kommen (Zahnpasten) . . .

Wo ist Fluorid enthalten?

Besonders reich an Fluorid sind bestimmte Fischarten wie beispielsweise Sardinen. Außerdem enthalten bestimmte Schwarzteesorten relativ viel Fluorid, ebenso wie manche Mineralwässer und Trinkwasser.  

Wie viel brauchen wir?

Richtwerte für die Fluoridgesamtzufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten 2,9–3,8 mg Fluorid. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Mineralstoffen.

Zu viel/zu wenig Fluorid?

  • Fluorid ist in sehr hohen Dosen giftig. Es treten unter anderem Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen auf. Chronische Überdosierungen können – insbesondere bei Kindern – zu Zahnschmelzveränderungen (Flecken und Verfärbungen) führen. Bei einer hohen Zufuhr über lange Dauer sind außerdem Gelenkschmerzen, Versteifungen durch Verkalkungen von Sehnen und Gelenkkapseln möglich (Skelettfluorose).
  • Fehlt Fluorid im Körper, kann es vermehrt zu Karies kommen.

Bei Kindern ist besondere Vorsicht im Umgang mit Fluorid geboten, da ihr Körper viel geringere Mengen toleriert. Unbedingt vermeiden: Verwendung und Verschlucken von fluoridhaltiger Zahnpasta für Erwachsene oder Fluoridtabletten für Erwachsene. Fluoridzahnpasta für Kinder muss eine niedrigere Konzentration haben und sicher dosierbar sein – da bei Kleinkindern und Säuglingen mit Verschlucken gerechnet werden muss, sollte auf eine weitere Fluoridprophylaxe (z.B. in Form von Tabletten) verzichtet werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: