Schnellmenü

Zur Startseite springen, Accesskey 0,
Zur Hauptnavigation springen, Accesskey 1,
Zum Inhalt springen, Accesskey 2,
Zur Kontaktseite springen, Accesskey 3,
Zur Sitemap springen, Accesskey 4

Zum Schnellmenü zurück

Jod

Jod zählt zu den Spurenelementen. Es ist Bestandteil des Schilddrüsenhormons Thyroxin und besitzt damit eine zentrale Bedeutung für die Funktionsfähigkeit des Stoffwechsels. Das heißt: Alle Organsysteme des Menschen (insbesondere das Nervensystem) brauchen Jod. Eine Unterversorgung an Jod kann sich durch eine Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf) bemerkbar machen. Vor allem in der Schwangerschaft ist eine adäquate Jodversorgung besonders wichtig . . .

Wo ist Jod enthalten?

In großen Mengen ist Jod in Seefisch, Meerestang, Meeresalgen sowie anderen Meeresprodukten enthalten. Um Mangelerscheinungen vorzubeugen, wird in Österreich dem Speisesalz Jod zugesetzt.  

Wie viel brauchen wir?

Empfohlene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten 180–200 µg Jod. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Mineralstoffen.

Zu viel/zu wenig Jod?

  • Ein Überschuss an Jod durch die Verwendung von Speisesalz ist nicht zu befürchten. Vorsicht ist bei extrem hoher Zufuhr von diversen Algenprodukten mit variablen und zum Teil hohen Jodgehalten geboten.
  • Zu einem Jodmangel kommt es insbesondere durch eine unzureichende Zufuhr über die Ernährung (beispielsweise bei Verwendung von unjodiertem Salz). Ein Jodmangel kann sich durch eine Vergrößerung der Schilddrüse (Kropf, Struma) äußern. Bei einer Unterversorgung während der Schwangerschaft kommt es zu Hirnleistungs- und Wachstumsstörungen des Kindes, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können (Jodmangel-Kretinismus). Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) ist selten auf einen Jodmangel zurückzuführen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: