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Kalzium

Kalzium ist ein besonders wichtiger Mineralstoff für den Knochenstoffwechsel und für die korrekte Funktion von Enzymen. Darüber hinaus benötigt der Körper Kalzium, damit Herz, Nieren und Lungen richtig arbeiten können. Kalzium spielt u.a. auch eine wesentliche Rolle für Muskeln, Nerven und die Blutgerinnung. Ein erhöhtes Risiko für Kalziummangel durch unausgewogene Ernährung haben insbesondere Kinder in den Wachstumsphasen, Schwangere, Frauen vor und nach der Menopause sowie ältere Menschen . . .

Wo ist Kalzium enthalten?

Besonders viel Kalzium ist in Milchprodukten wie beispielsweise Hartkäse (Emmentaler, Parmesan, Gouda etc.) und Weichkäse (wie Brie, Mozzarella, Camembert) enthalten. Fettarme Produkte enthalten gleich viel Kalzium wie fettreiche. Aber auch in einigen Gemüsesorten wie Broccoli, Grünkohl und Fenchel kommt Kalzium vor. Mineralwässer (Kalzium über 150 mg/l) eignen sich ebenfalls zur Bedarfsdeckung.

Wie viel brauchen wir?

Empfohlene Zufuhr für Jugendliche (ab 15 Jahren) und Erwachsene pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten: 1.000–1.200 mg Kalzium. Weitere Informationen erhalten Sie unter Deckung des Tagesbedarfs an Mineralstoffen.

Zu viel/zu wenig Kalzium?

  • Ein erhöhter Kalziumspiegel im Blut (Hyperkalzämie) muss abgeklärt werden. Die Ursache dafür kann z.B. die Einnahme kalziumhaltiger Nährstoffpräparate oder auch eine starke Überdosierung von Vitamin D sein. Ebenso lassen bestimmte Erkrankungen der Niere bzw. die Einnahme von Medikamenten wie z.B. bestimmte Diuretika oder Lithium den Kalziumspiegel ansteigen. Aber auch Knochenmetastasen bei einer Krebserkrankung führen zu erhöhtem Blutkalzium.
  • Ein Kalziummangel (Hypokalzämie) kann unter anderem bei chronischem Alkoholismus und unausgewogenem Essverhalten auftreten. Weitere Ursachen für einen Kalziummangel können sein: schlechte Kalziumaufnahme im Darm (z.B. im Alter, bei Vitamin-D-Mangel, Östrogenmangel, Laktoseintoleranz oder Alkoholmissbrauch) oder erhöhte Kalziumausscheidung (z.B. bei übermäßigem Salz-, Eiweiß- oder Koffeinkonsum). Ein Mangel an Kalzium kann unter anderem Krampfneigung bewirken und zeigt negative Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Laborwerte.

Ein erhöhtes Risiko für Kalziummangel durch unausgewogene Ernährung haben insbesondere Kinder in den Wachstumsphasen, Schwangere, Frauen vor und nach der Menopause sowie ältere Menschen, die sich selten in der Sonne aufhalten. Letzteres ist außerdem eine Ursache für Vitamin-D-Mangel. Gefährdet sind auch Menschen, die wenig Bewegung machen und bei denen Osteoporose in der Familie vorkommt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: