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Vorbeugen mit Ernährung: Ballaststoffe

Ballaststoffe wurden früher für unnötigen Ballast gehalten, daher auch ihr Name. Heute müssen sie um ihren guten Ruf nicht mehr kämpfen. Ballaststoffe aus Getreide, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse zeigen neben ihrer regulierenden Wirkung auf die Verdauungstätigkeit auch positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System (u.a. zur Vorbeugung von Arteriosklerose). Aber nicht nur das: Ballaststoffe halten uns lange satt . . .

Lösliche und unlösliche Ballaststoffe

Lösliche Ballaststoffe, wie etwa Pektin, haben positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und wirken somit präventiv gegen Diabetes mellitus Typ 2. Die in Obst und Gemüse, Haferprodukten und Kartoffeln vorkommenden löslichen Ballaststoffe können die Blutfettwerte und den Cholesterinspiegel senken. Durch das Bindungsvermögen löslicher Ballaststoffe wird auch der Anteil krebserregender Stoffe im Dickdarm verringert.

Unlösliche Ballaststoffe, vorrangig aus Vollkorngetreide, quellen im Magen-Darm-Trakt auf und sättigen auf diese Weise gut und lange. Das erforderliche längere Kauen ballaststoffreicher Nahrung beschleunigt zudem das Sättigungsgefühl. Ballaststoffe wirken somit auch vorbeugend gegen Übergewicht. Unlösliche und lösliche Ballaststoffe sind NICHT enthalten in: tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Wurst, Milch und Milchprodukten oder Eiern. Greifen Sie daher oft zu Obst und Gemüse sowie Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten.

Hinweis Um ihre positiven Wirkungen entfalten zu können (u.a. Quellvermögen) und bekömmlich zu sein, ist eine ausreichend hohe Flüssigkeitsaufnahme besonders wichtig!

Vollkornprodukte bevorzugen

Bei der Ballaststoffzufuhr und den positiven Wirkungen auf die Gesundheit nimmt insbesondere der Verzehr von Vollkornprodukten einen wichtigen Stellenwert ein.

Untersuchungen zeigen dass, Vollkornprodukte:

  • … dazu beitragen, das Gesamt- und LDL-Cholesterin zu senken.
  • … das Risiko vermindern, stark übergewichtig (Adipositas) zu werden.
  • … wahrscheinlich das Risiko vermindern, an Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu erkranken.
  • Ballaststoffe aus Getreideprodukten senken wahrscheinlich auch das Risiko für bösartige Tumore im Magen-Darm-Trakt.

Quelle: DGE, Evidenzbasierte Leitlinie, Kohlenhydratzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten)

Wie Sie beim Einkauf Vollkornwaren erkennen, erfahren Sie unter Brot & Vollkornbrot (FAQ Ernährung).