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Fruktoseintoleranz

Was kann man tun, wenn man Fruchtzucker (Fruktose) schlecht verträgt?

Antwort:

Es gibt zwei Formen der Fruktoseunverträglichkeit: zum einen die Fruktoseintoleranz und zum anderen die Fruktosemalabsorption. Die Fruktoseintoleranz ist eine angeborene Stoffwechselerkrankung. Den Betroffenen fehlt dabei ein Enzym, das für den Abbau von Fruktose verantwortlich ist. Es kommt zu einer Anhäufung von Fruktoseabbauprodukten, die ungünstige Auswirkungen vor allem auf Leber, Niere und Darm haben können. Diese Form der Intoleranz wird fast immer in den ersten Lebensjahren diagnostiziert, da es u.a. auch zu Wachstumsverzögerungen kommen kann. Weitere Symptome sind z.B. Schwindel, Schwitzen, Zittern, Unterzuckerung. Bei dieser Form der Fruktoseunverträglichkeit muss eine strenge fruktosearme Ernährung eingehalten werden.

Bei der Fruktosemalabsorption ist das Enzym zum Abbau der Fruktose vorhanden, allerdings besteht eine Störung der Fruktoseaufnahme vom Darm in den Körper. Da die Fruktose im Dünndarm nicht aufgenommen wird, gelangt sie in größeren Mengen in den Dickdarm. Dort wird sie dann von Darmbakterien verstoffwechselt. Es entstehen Gase und kurzkettige Fettsäuren, die Blähungen, Bauchschmerzen und -krämpfe, Übelkeit, Durchfälle oder auch Verstopfung verursachen können. Bei der Fruktosemalabsorption ist die Verträglichkeit der Fruktose von Mensch zu Mensch verschieden – fruktosehaltige Nahrungsmittel müssen meist nicht komplett gemieden werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Wenn Fruchtzucker Probleme macht.

Hinweis Eine ausführliche und persönliche Ernährungsberatung durch eine Diätologin oder einen Diätologen oder eine Ernährungsmedizinerin oder einen Ernährungsmediziner hilft, eine fruktosearme (und zuckeralkoholarme) Ernährung umzusetzen um damit Beschwerden zu reduzieren. Dabei wird auch die durch die Unverträglichkeit eingeschränkte Lebensmittelauswahl optimiert und eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen (u.a. Vitamine und Mineralstoffe) gewährleistet.

zuletzt aktualisiert 05.05.2014
Erstellt durch die Ernährungshotline
Freigegeben durch Redaktion Gesundheitsportal
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