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Pfirsiche

Der samtig behaarte Pfirsich ist bei Naschkatzen ein beliebtes Obst, denn er ist besonders saftig und süß. Seine nächste Verwandte, die Nektarine, wird auch Nacktpfirsich genannt. Die beiden Früchte sind sich in Geschmack und Aussehen sehr ähnlich. Sortenabhängig ist das Fruchtfleisch weiß, gelblich oder wie beim Blutpfirsich rot marmoriert. Sie lassen sich nur schlecht lagern und sollten bereits nach kurzer Zeit gegessen werden. Pfirsiche aus heimischem Anbau sind in den Monaten Juli bis September erhältlich . . .

Pflanzenkunde

Der Pfirsich (Prunus persica) ist ein Steinobst und zählt mit seinen botanisch Verwandten Marille und Mandel zu den Rosengewächsen (Rosaceae). Die Pflanze ist sehr wärmeliebend und gedeiht daher in Österreich nur in Gegenden mit weinbauklimatischen Bedingungen wie in der Steiermark, im Burgenland und in Niederösterreich. Der echte Pfirsich hat eine samtige, leicht behaarte Fruchthaut (Schale). Anders bei der Nektarine, die auch Glatt- oder Nacktpfirsich genannt wird, ihre Haut ist glatt und glänzend. Es wird vermutet, dass die Nektarine eine Kreuzung aus Pfirsich und Pflaume ist. Für beide Früchte sind die Längsfurche und der vertiefte Stielansatz typisch. Die Pfirsichfrucht ist rundlich bis leicht gespitzt und hat eine gelb-grünliche, intensiv gelb bis leicht rötliche Schalenfarbe. Je nach Sorte ist das Fruchtfleisch weiß, gelblich oder wie beim Blutpfirsich rot marmoriert. Das Fruchtfleisch des Pfirsichs ist im Gegensatz zur Nektarine etwas weicher. Der Pfirsichbaum blüht je nach Sorte weiß, zartrosa bis rosarot.

Der ovale, hellbeige Kern zeigt tiefe Einkerbungen und trägt einen ölreichen Samen, der u.a. Blausäure enthält. Blausäure ist gesundheitsschädlich – die Samen sind daher nicht zum Verzehr geeignet. In der Lebensmittelindustrie wird aus diesen Samen, wie auch aus den Marillensamen, nach Entfernung der enthaltenen Blausäure ein Ersatz für Marzipan (= Persipan) hergestellt.

Inhaltsstoffe

Pfirsiche haben einen relativ niedrigen Kaloriengehalt, da sie sehr wasserreich sind. Sie liefern Mineralstoffe wie z.B. Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen sowie unterschiedliche Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C. Sortenabhängig weisen Pfirsiche zudem verschiedene sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe auf wie z.B. Provitamin A oder das Flavonoid Anthocyan. Weitere Informationen erhalten Sie unter Sekundäre Pflanzenstoffe.

Pfirsich
Inhaltsstoffe
je 100 g verzehrbarer
Anteil, roh
Pfirsich
Inhaltsstoffe
je 100 g verzehrbarer
Anteil, roh
Energie (kcal) 42 Eisen (mg) 0,5
Fett (g) 0,1 Vitamin A (µg) 15
Protein (g) 0,8 Vitamin B1 (mg) 0,03
Kohlenhydrate (g) 8,9 Vitamin B2 (mg) 0,05
Ballaststoffe (g) 1,9 Niacin (mg) 0,9
Kalium (mg) 194 Vitamin B6 (mg) 0,03
Kalzium (mg) 8 Vitamin C (mg) 10
Magnesium (mg) 9 Vitamin E (mg) 1

Verwendung und Zubereitung

Pfirsiche gründlich waschen, da Schmutz und andere unerwünschte Partikel gut an der behaarten Fruchthaut haften. Am besten werden die Pfirsiche mit heißem Wasser gereinigt. Wer die Pfirsichhaut entfernen möchte, kann die Früchte kurz mit kochendem Wasser übergießen – so lässt sich die Schale leichter ablösen.

Pfirsiche werden überwiegend roh gegessen. Auch in Desserts wie Speiseeis, Topfencreme, Obstsalaten etc. sind sie eine beliebte Zutat. Zudem werden sie zu Säften, Kompott und Marmeladen verarbeitet und eignen sich als Kuchen- oder Tortenbelag.

Lagerung

Pfirsiche lassen sich nur schlecht lagern und sollten bereits nach kurzer Zeit (ein bis zwei Tage) aufgebraucht werden. Es wird empfohlen, die Lagertemperatur auf unter zehn Grad zu halten. Tiefgefroren können Pfirsiche in Stücke oder Spalten geschnitten acht bis zehn Monate aufbewahrt werden.

Hinweis Pfirsiche sind aufgrund ihres weichen Fruchtfleisches sehr druck- und stoßempfindlich.