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Betreutes Wohnen zu Hause

Die meisten älteren Menschen bevorzugen es, in der eigenen Wohnung zu bleiben. Hier verbringen Seniorinnen/Senioren den Großteil ihrer Zeit, im Schnitt rund 22,5 Stunden täglich. Um in der gewohnten Umgebung selbstständig weiterleben zu können, ist oft eine Unterstützung im Alltag erforderlich.

Mobile Pflege und Betreuung

Wenn das Gehen schwerer fällt, Augen und Ohren weniger funktionstüchtig sind und diverse Krankheiten das Leben erschweren, kommen ältere Menschen oft ohne die Hilfe von anderen nicht mehr aus. Wer nicht auf die Unterstützung von Angehörigen zurückgreifen kann oder will, hat in Österreich die Möglichkeit, Hilfe durch Heimhelferinnen/Heimhelfer, diplomierte Pflegefachkräfte und Pflegehelferinnen/Pflegehelfer zu erhalten. Diese bieten Unterstützung z.B. bei der Haushaltsführung, bei Einkäufen, dem Gang zu Ärztinnen/Ärzten und Behörden, der Körperpflege, beim Essen oder auch bei der medizinischen Pflege.

Die großen Trägerorganisationen im Bereich Gesundheits- und Sozialdienste bieten Heimhilfen und Hauskrankenpflege zu Stundentarifen an. Der zu zahlende Kostenbeitrag  hängt vom Einkommen, der Höhe des Pflegegeldes sowie der Anzahl der benötigten Stunden ab und variiert je nach Bundesland.

Weitere Informationen finden Sie auf den Gesundheitsseiten der Bundesländer sowie unter www.help.gv.at.

24-Stunden-Betreuung

Auch wenn der Alltag für einen älteren Menschen ohne fremde Hilfe generell nicht mehr zu meistern ist, muss dies nicht unbedingt eine Unterbringung in einem Pflegeheim bedeuten. Selbständige oder angestellte Betreuerinnen/Betreuer bieten – auch rund um die Uhr –  Dienstleistungen an, die vor allem in einer Hilfestellung bei der Haushalts- und Lebensführung bestehen, z.B.

  • Unterstützung im Haushalt,
  • Hilfe bei der Körperpflege,
  • Erledigung kleiner Einkäufe,
  • Aufwärmen und Herrichten von Mahlzeiten und
  • körperliche und geistige Förderung (z.B. Spaziergänge, Kartenspiele etc.).

Bei einer 24-Stunden-Betreuung wechseln sich meist zwei Betreuungspersonen im Zwei-Wochen-Rhythmus ab. Die Betreuungskraft benötigt ein eigenes Zimmer oder zumindest eine abgetrennte Schlafstelle. Die Kosten für eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause sind mit der jeweiligen Organisation bzw. den selbstständigen Personenbetreuerinnen/-betreuern zu vereinbaren. Eine Förderung durch das Bundessozialamt ist möglich.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und der Höhe der Förderungen erhalten Sie beim Sozialministeriumsservice.

Betreut in der Seniorenwohnung

Betreuung zu Hause gelingt besonders gut in einer Wohnung, die altersgerecht gebaut und barrierefrei ist. Meist ist diese in normale Wohnanlagen eingestreut oder liegt in der Nähe eines Senioren- oder Pflegeheims. Die Seniorenwohnung verfügt über eine Notrufanlage, je nach Bedarf können Pflege- und Betreuungsleistungen als kostenpflichtige Zusatzleistung durch mobile Dienste in Anspruch genommen werden.

Grundsätzlich ist eine betreute Wohnung für all jene Seniorinnen/Senioren anzuraten, denen es nicht möglich ist, die eigene Wohnung möglichst barrierefrei zu gestalten, die aber dennoch selbstbestimmt und unabhängig in ihren eigenen vier Wänden leben möchten. Verbindliche, für alle Bundesländer und alle Anbieter geltende Standards für betreutes Wohnen gibt es derzeit in Österreich noch nicht. Zudem bestehen deutliche Unterschiede im Preis-Leistungs-Angebot der verschiedenen Anbieter. Die Gewährung eines Zuschusses kann beim Sozialministeriumsservice beantragt werden. Ansuchen können aber auch bei den Bundesländern als Sozialhilfeträger eingebracht werden.

Weitere Informationen:

  • Informationen und Links zur Angebotspalette sozialer Dienste, zu Förderungen und Ansprechpartnern in den Bundesländern finden Sie unter www.help.gv.at.
  • Informationen des Sozialministeriums zu Pflege und Betreuung