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Sicherheit in der Wohnung

Das Alter bringt – früher oder später für jeden – eine Abnahme der Muskelkraft bzw. Einschränkungen bei der Beweglichkeit, beim Hören oder Sehen mit sich. Obwohl Seniorinnen und Senioren meist sehr vorsichtig sind, verunfallen sie besonders häufig. Mit zirka 80 Prozent sind Stürze die häufigste Unfallursache älterer Menschen zu Hause. Wichtige Faktoren für sicheres Wohnen sind das Beseitigen von Gefahrenquellen in der Wohnung und Maßnahmen, die in Notsituationen rasche Hilfe möglich machen.

Achtung: Sturzgefahr!

Besonders viele Unfälle passieren im Bad. Durch das feucht-warme Klima kann es zu Kreislaufproblemen und Schwindel kommen. Eine einfache Maßnahme zur Vorsorge von Stürzen sind rutschfeste Matten vor und in der Badewanne oder Duschtasse. Gummimatten mit Saugnäpfen können schnell montiert werden und bieten auch nassen Füßen Halt.
Badezimmerteppichen sollten auf der Bodenseite rutschfest sein. Auch Haltegriffe in der Dusche, bei der Wanne und beim WC reduzieren die Sturzgefahr und verhindern Verletzungen. Sollte doch einmal etwas passieren, müssen Helferinnen/Helfer schnell zur Tat schreiten können. Badezimmer- und WC-Türen sollten daher nach außen aufgehen.

Auch in schlecht beleuchteten Stiegenhäusern kann es leicht zu Unfällen kommen. Lichtschalter am Treppenanfang und -ende oder Bewegungsmelder sind hilfreich. Im Treppenhaus gibt ein durchgehender Handlauf auf beiden Seiten Halt. Er sollte über die erste und letzte Stufe hinausgehen. Für Menschen mit Bewegungseinschränkungen ist ein Treppenlift nicht nur bequem, sondern auch sicher. Der Bodenbelag sollte aus rutschhemmendem Material bestehen. In der Küche sind Einhandmischbatterien mit eingebautem Thermostat empfehlenswert, da sie vor Verbrühungen schützen.

Hilfe auf Knopfdruck

Für viele alleinstehende Personen bietet eine Rufhilfe die Möglichkeit, auch bei Hilfsbedürftigkeit in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Diese trägt zur Beruhigung der Angehörigen bei, dass im Notfall für Hilfe gesorgt ist. Mit einer Rufhilfe kann per Knopfdruck Unterstützung angefordert werden. Durch das Drücken eines Alarmknopfes, der wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen wird, stellt sich innerhalb von wenigen Sekunden automatisch eine Verbindung zur Rufhilfe-Zentrale der Hilfsorganisation her.

Über eine Freisprecheinrichtung kann nun die/der Hilfsbedürftige mit der Notruf-Zentrale sprechen, ohne den Telefonhörer abheben zu müssen. Diese Form der Hilfe kann auf Dauer oder auch nur für einige Wochen in Anspruch genommen werden. Die Montage des Rufhilfe-Gerätes erfolgt rasch und unbürokratisch durch die jeweilige Hilfsorganisation. Häufig entfallen Installationskosten oder es gibt Gratisaktionen. Eine monatliche Miete deckt die Kosten für das Gerät bzw. die damit verbundene Dienstleistung ab.

Eine Rufhilfe können Sie z.B. bei den Landesstellen folgender Hilfsorganisationen anfordern:

Tipp Die Broschüre Sicherheit zu Hause präsentiert Tipps gegen Unfälle in der zweiten Lebenshälfte.


Weitere Informationen zur Sicherheit im Haushalt finden Sie beim Kuratorium für Verkehrssicherheit und zum Thema „Notruftelefon“ auf help.gv.at.