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Impfung gegen Gelbfieber

Gelbfieber wird durch das Gelbfiebervirus (Flavivirus) hervorgerufen. Es wird  im tropischen Süd- und Mittelamerika sowie in Afrika südlich der Sahara durch Stechmücken übertragen und verursacht bei der Minderheit der Infizierten ein schweres Krankheitsbild mit Gelbsucht, Blutungen und tödlichem Ausgang . . .

Die Impfung

Einmalige Lebendimpfung, danach lebenslanger Schutz: laut Beschluss der WHO ist davon auszugehen, dass eine einmalige Gelbfieberimpfung beim Immunkompetenten lebenslang schützt. Diese Bestimmung trat mit 11. Juli 2016 in Kraft, danach sollte im internationalen Reiseverkehr eine einmalige Impfung lebenslang akzeptiert werden. Die WHO hat die derzeitigen Einreisebestimmungen in einer Liste (http://www.who.int/ith/2016-ith-annex1.pdf?ua=1) zusammengefasst und diese Liste wird laufend aktualisiert. Für Reisende in besonders exotische Destinationen, die in der Gelbfieberzone liegen, ist eine Nachfrage bei der jeweiligen diplomatischen Vertretung hinsichtlich der Umsetzung des WHO Beschlusses zur verlängerten Gültigkeitsdauer ratsam.  

Hinweis Bei einigen Personengruppen könnte eine Auffrischungsimpfung sinnvoll sein, da sie über eine möglicherweise abgeschwächte Immunantwort verfügen: z.B. Kinder, die bei Erstimpfung unter zwei Jahre alt waren, Frauen, die in der Graviditätwährend der Schwangerschaft geimpft wurden, HIV- Infizierte und Personen, die zeitgleich eine MMR-Impfung erhalten haben.

Achtung! Lebendimpfstoff! Eine Hühnereiweißallergie stellt eine absolute Kontraindikation dar, genaue Details sind der entsprechenden Fachinformation zu entnehmen.

Gelbfieberimpfbescheinigung

Gelbfieberimpfungenbescheinigungen werden im internationalen Reiseverkehr nur dann anerkannt, wenn sie bei einer autorisierten Gelfieber-Impfstelle oder bei autorisierten Medizinerinnen/Medizinern ausgestellt wurden. Die Berechtigung, Gelbfieber-Impfungen in Österreich durchzuführen und Gelbfieberimpfbescheinigungen nach den internationalen Gesundheitsvorschriften auszustellen, muss beim Bundesministerium für Gesundheit und Frauen beantragt werden. Sollte eine Impfung von einer nicht authorisierten Ärztin/einem nicht autorisierten Arzt durchgeführt worden sein, so ist auch eine nachträgliche Bestätigung durch die Gesundheitsbehörde nicht möglich. 

Ausführliche Informationen zur Infektionskrankheit erhalten Sie unter Gelbfieber.