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Antrag auf medizinische Rehabilitation

Bei vielen schweren Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Herzinfarkt) oder nach medizinischen Eingriffen (z.B. Wirbelsäulenoperation) sind nach der Akutbehandlung mitunter weitere medizinische Maßnahmen für die Genesung der Patientin/des Patienten nötig. Ziel der medizinischen Rehabilitation ist, Patientinnen und Patienten wieder in die Lage zu versetzen, möglichst ohne fremde Hilfe ein eigenständiges Leben zu führen und in der Gemeinschaft einen ihnen angemessenen Platz einnehmen zu können . . .

Wann besteht Anspruch auf medizinische Rehabilitation?

Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation werden den Versicherten bewilligt, wenn ohne diese Maßnahmen in absehbarer Zeit Invalidität (Arbeiter), Berufsunfähigkeit (Angestellte) bzw. Erwerbsunfähigkeit (Gewerbetreibende und Bauern) droht. Pensionistinnen/Pensionisten, die eine befristete Invaliditäts-, Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitspension beziehen, können ebenfalls Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation erhalten, um ihnen einen Wiedereinstieg in das Erwerbsleben zu ermöglichen. Dies gilt auch für BezieherInnen einer Alterspension, die zusätzlich erwerbstätig sind.

Antragstellung

Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation werden nur aufgrund eines Antrages erbracht. Der Rehabilitationsantrag erfolgt über die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt bzw. im Akutspital, nachdem die Notwendigkeit einer Rehabilitation festgestellt wurde. Die Ärztin/der Arzt wird Sie darüber informieren, welcher Versicherungsträger (Pensions-, Unfall- oder Krankenversicherung) in Ihrem Fall zuständig ist. Das dafür erforderliche Formular erhalten Sie bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt bzw. auf der Website der Sozialversicherung.

Hinweis Es besteht die Möglichkeit Anträge bei jedem Sozialversicherungsträger einzubringen – auch wenn ein anderer Versicherungsträger tatsächlich zuständig ist. In diesem Fall wird der Antrag an den zuständigen Kostenträger weitergeleitet („Allspartenservice“).


Den Antrag stellt die Patientin/der Patient selbst. Die Ärztin/der Arzt begründet auf der Rückseite des Antragsformulars, warum eine medizinische Rehabilitation notwendig ist und welchen Zweck sie hat.

Hinweis Nach einer Operation bei Akuterkrankungen oder nach einem Unfall kann die Spitalsärztin/der Spitalsarzt einen Antrag auf Anschlussheilverfahren beim zuständigen Versicherungsträger stellen. Hierfür gibt es ein eigenes, dafür vorgesehenes Antragsformular.

Zuständigkeit

Für die Erbringung der medizinischen Rehabilitation kommen unterschiedliche Versicherungsträger infrage:

  • Unfallversicherung (z.B. AUVA)
  • Pensionsversicherung (z.B. PVA)
  • Krankenversicherung

Hinweis Ein Antrag auf medizinische Rehabilitation kann auch in jeder Dienststelle der Sozialversicherung zur Weiterleitung an den zuständigen Versicherungsträger abgegeben werden.

Antragsformular zum Download

Hier erhalten Sie das Antragsformular zum Download: Antrag auf medizinische Rehabilitation

Der ausgefüllte Antrag kann an den zuständigen Sozialversicherungsträger (Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherungsträger) geschickt werden oder persönlich in einer der Servicestellen abgegeben werden.

Ablehnung eines Antrages

Wird ein Rehabilitationsantrag abgelehnt, kann ein neuerlicher Antrag bei wesentlicher Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes der Patientin/des Patienten bzw. erneuter Erkrankung eingebracht werden. Die ärztliche Beurteilung erfolgt wiederum durch den jeweiligen Versicherungsträger (Pensions-, Unfall- oder Krankenversicherungsträger). Die Entscheidung über den Antrag wird der Antragstellerin/dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt. Wird ein Antrag auf medizinische Rehabilitation abgelehnt, führt der zuständige Versicherungsträger auch die Gründe dafür an.

Wie erfolgt die Abdeckung der Kosten?

Bewilligt die Sozialversicherung den Rehaaufenthalt, übernimmt sie auch einen Großteil der Kosten. Für Maßnahmen der medizinischen Rehabilitation ist je nach Einkommen eine Zuzahlung der Versicherten vorgesehen. Diese richtet sich nach dem monatlichen Bruttoeinkommen der Versicherten/des Versicherten bzw. der Pensionsbezieherin/des Pensionsbeziehers.

Hinweis Bei besonderer Schutzbedürftigkeit (z.B. Ausgleichszulagenbezieherinnen/-bezieher) kann auf Antrag die/der Versicherte bzw. die Pensionsbezieherin/der Pensionsbezieher von der Zuzahlung befreit werden.


Nähere Informationen zur Höhe der Zuzahlungen finden Sie unter: www.sozialversicherung.at.

Reise- und Transportkosten

Reise- und Transportkosten werden unter bestimmten Voraussetzungen vom Versicherungsträger zum Teil übernommen. Erkundigen Sie sich bei dem für Sie zuständigen Sozialversicherungsträger.