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Wenn Kids rauchen – was Eltern wissen sollten!

Wer als Erwachsener raucht, hat meist als Jugendlicher angefangen. Das Jugendalter ist für den Beginn des Tabakkonsums die riskanteste Phase. In dieser Zeit wird der Grundstein für eine mögliche Abhängigkeit gelegt. Untersuchungen zeigen, dass Eltern einen großen Einfluss auf das Rauchverhalten ausüben können. Kinder rauchen seltener, wenn ihre Eltern positive Vorbilder sind, wenn sie also selbst nicht rauchen. Eine ablehnende Haltung gegenüber dem Rauchen hat sogar einen größeren Einfluss auf das Rauchverhalten Jugendlicher, als die Tatsache, ob die Eltern rauchen oder nicht.

Rauchen ablehnen

Eine klare, ablehnende Haltung gegenüber dem Rauchen Ihres Kindes ist entscheidend. Zeigen Sie diese Grundeinstellung, in Gesprächen mit Ihrem Kind oder auch unter Erwachsenen. Wichtig sind ein gutes Vertrauen und eine gute Gesprächsbasis zwischen Eltern und Kind.

Jüngere Kinder nehmen das Rauchen so wahr, wie es ist: Es stinkt und ist unangenehm. Wenn die eigenen Eltern rauchen, kritisieren die Kinder das häufig. Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren beginnen sich von ihren Eltern abzugrenzen, Freunde werden wichtiger. In dieser Zeit probieren manche Jugendliche Rauchen einmal aus. Wenn man bei dieser Altersgruppe zu vehement gegen das Rauchen auftritt, kann das im ungünstigsten Fall sogar den Griff zur Zigarette fördern.

Was kann ich tun, wenn mein Kind raucht?

Ein wichtiges Ziel ist, den Sohn/die Tochter zu motivieren, rasch wieder mit dem Rauchen aufzuhören. Ein generelles Verbot führt meist nicht zum Erfolg. Übermäßige strenge Kontrolle schädigt außerdem das Vertrauen zwischen Eltern und Kind. Besser ist, die Heranwachsenden zum Nachdenken anzuregen und das Gespräch zu suchen.

Oft lässt sich in einem einzigen Gespräch keine Einigung erzielen. Dann ist es besser, das Thema ruhen zu lassen und zu einem späteren besseren Zeitpunkt wieder aufzugreifen. Wichtig ist eine klare Haltung zu vertreten und Regeln aufzustellen, z.B. Nichtrauchen in der Wohnung.

Wenn Sie selbst rauchen: Versuchen Sie selbst Ihr Rauchverhalten einzuschränken – Sie sind Vorbild! Reden Sie offen und ehrlich über Ihre Erfahrung, mögliche Schwächen oder Aufhörversuche. Sie setzen ein deutliches Zeichen, indem Sie die Regel aufstellen, in der Wohnung nicht zu rauchen. Sie müssen sich aber selbst daran halten!

Wenn Sie erfahren, dass Ihr Kind bereits raucht oder es probiert, sollten Sie nicht überreagieren. Gelegentliches Probieren ist eher typisch für Heranwachsende. Machen Sie Ihrem Kind aber klar, dass Sie das Rauchen ablehnen und nicht akzeptieren. Wichtig sind Gespräche über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens und der Abhängigkeit. 

Zehn Tipps für gute Gespräche

Zehn Tipps für Eltern und Großeltern zum richtigen Umgang mit den Kindern und Jugendlichen zum Thema Rauchen sollen helfen, das Gespräch zu suchen und erfolgreich zu führen:

  • Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Kind raucht, sagen Sie es ihm.
  • Nehmen Sie Ihr Kind ernst und interessieren Sie sich. So kann ein Gespräch gelingen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Nachteile des Rauchens.
  • Klären Sie Ihr Kind über Fehlannahmen wie „Rauchen macht schlank“ auf.
  • Setzen Sie klare Grenzen und vereinbaren Sie Regeln mit Ihrem Kind.
  • Falls Sie selbst rauchen: Überdenken Sie Ihr eigenes Rauchverhalten.
  • Falls Sie selbst rauchen: Erklären Sie Ihren Kindern Ihre Gründe und mögliche Schwierigkeiten.
  • Seien Sie sich bewusst – Freunde Ihres Kindes haben großen Einfluss.
  • Unterstützen Sie Ihr Kind, wenn es aufhören möchte.
  • Suchen Sie rechtzeitig Hilfe und Unterstützung von außen.

Mehr Informationen finden Sie im Elternratgeber Übers rauchen reden! Was Eltern wissen sollten.