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Richtig trinken in der Schule

Viele im schulischen Umfeld angebotene Getränke wie Limonaden, Soft- und Energydrinks oder Eistees sind als Durstlöscher für Kinder und Jugendliche weniger geeignet. Derartige Getränke sind aufgrund teils erheblich hoher Zuckermengen u.a. an der Entstehung von gesundheitlichen Problemen wie Zahnschäden (z.B. Karies), Übergewicht und Adipositas sowie weiteren Stoffwechselerkrankungen wie z.B. Diabetes beteiligt . . .

Das stetig wachsende Angebot an Getränken erschwert Schule, Eltern und Jugendlichen die Beurteilung, was denn nun gegen den Durst geeignet ist.

Getränkeliste als Orientierungshilfe

Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Ernährung (NAP.e) des Gesundheitsministeriums wurde von Expertinnen und Experten eine Getränkeliste erarbeitet, um die Wahl eines geeigneten Durstlöschers für Kinder und Jugendliche zu erleichtern. Die Getränkeliste beurteilt gängige anti-alkoholische Getränke, ob sie zum Stillen des Durstes geeignet sind. In der Auflistung werden neben dem Zucker- und Süßstoffgehalt weitere Inhaltsstoffe wie Teein (z.B. in Schwarztee), Koffein (z.B. in Kaffee, Cola) und künstliche Farbstoffe (z.B. Azofarbstoffe) berücksichtigt.

Ideale Getränke für Kinder & Jugendliche

Die wichtigste Botschaft der Expertinnen und Experten: Trotz des großen Angebots sollte der Flüssigkeitsbedarf durch Getränke gedeckt werden, die keinen bzw. wenig Zucker und keine Süßstoffe enthalten.

Geeignete Durstlöscher sind demnach:

  • Wasser,
  • Mineralwasser,
  • ungesüßte Kräuter- und Früchtetees sowie
  • verdünnte Fruchtsäfte (ein Teil Fruchtsaft, drei Teile Wasser).

Die Getränke wurden dabei nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Als akzeptable Zuckerobergrenze für Getränke wurde ein Gehalt von 7,4 Gramm/100 ml (inkl. natürlich enthaltenem Fruchtzucker) angegeben.
  • Natürlich enthaltener ist zugesetztem Zucker (z.B. Fruchtzucker, Traubenzucker, Süßstoff) vorzuziehen.
  • Teein und Koffein (z.B. in Schwarz-, Grüntee, Kaffee, Energydrinks) sowie bestimmte Farbstoffe wie z.B. die orange-roten Azofarbstoffe sollten gerade in Getränken, die von Kindern konsumiert werden, nicht enthalten sein.
  • Süßstoff führt zu einem gewissen Gewöhnungseffekt der Süße und hat nur wenig erzieherischen Effekt auf die Geschmacksbildung. Eine geringere Zuckeraufnahme wird durch Süßstoffe nicht gefördert. Zudem besteht die Gefahr, dass die täglich erlaubte Aufnahmemenge (ADI-Wert, acceptable daily intake) bei Kindern überschritten wird.

Hinweis Lehrinnen und Lehrer, die im Unterricht selbst zwischendurch immer wieder einen Schluck Wasser trinken, haben hohe Vorbildwirkung!

Überangebot erschwert Auswahl

Die Getränkeliste dient jugendlichen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Schulen als Orientierungshilfe. Es wird empfohlen, dass im Getränkeangebot an Schulbuffets mindestens acht von zehn Getränken ideale Durststiller sind bzw. Getränke mit moderatem Zuckergehalt und ohne Süßstoffe.

Die gesamte Auflistung der verschiedenen Getränke erhalten Sie in der Getränkeliste (Verein SIPCAN). Die Getränkeliste wurde von Expertinnen und Experten des Instituts Sipcan, des Gesundheitsministeriums, der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE), des Instituts für Ernährungswissenschaften an der Universität Wien (IfEW), des Bildungsministeriums (BMBF), der Servicestelle für Gesundheitsbildung (GIVE) und der AKS Gesundheitsvorsorge erarbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: