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Video: Entspannung

Die Übungsserie „Die acht Schätze“ bringen ihr Qi (Energie) angenehm ins Fließen, eventuelle Blockaden werden gelöst. Führen Sie die nachfolgenden Übungen nach dem eigenen, tiefen Atemrhythmus durch, und versuchen Sie, Harmonie in Bewegung und Atmung zu bringen.


Hinweis Sie können aus der Playlist bestimmte Übungen auswählen oder alle Übungen hintereinander abspielen.


Übungsbeschreibungen „Die acht Schätze“

Bedenken Sie, dass die Bewegung „nebenher" abläuft, sie ist nicht Mittelpunkt dieser Übung. Lassen Sie Ihre Gedanken eine Reise machen, nützen Sie das Langsame an diesen Bewegungen. Atmen Sie ausschließlich durch die Nase bzw. durch die Nase ein und den Mund wieder aus, und führen Sie alle Übungen so lange durch, wie es Ihnen als angenehm und nützlich erscheint. Je öfter Sie sie durchführen, desto harmonischer und angenehmer wird das Körpergefühl.

Vorübung: Legen Sie die Hände unterhalb des Nabels auf den Bauch, und atmen Sie so, dass sich beim Einatmen der Bauch anhebt und beim Ausatmen senkt. Atmen Sie tief und ruhig in den Bauch ein, und atmen Sie länger aus als ein. Versuchen Sie, diese Atmung während der gesamten Übung beizubehalten. Sammeln Sie Ihre Gedanken in Ihrem Körper, bringen Sie sich in Ihr Zentrum.

Übung 1: „Stützen des Himmels"
Gerade Ausgangsstellung, Fersen berühren sich, Fußspitzen leicht auseinander, Hände seitlich an die Oberschenkel angelegt, gerade Körperhaltung.

  • Einatmen: Arme seitlich hoch nehmen, Hände verschränken, Handflächen nach oben drehen, Arme durchstrecken und Fersen vom Boden weg heben.
  • Ausatmen: Langsam wieder in die Ausgangsstellung zurückgehen.
  • Wirkung: Streckübung für alle Gelenke, verstärkt Sauerstoffaufnahme, fördert den Blutkreislauf, streckt Brustkorb und Bauch.

Übung 2: „Den Bogen spannen"
Gleiche Ausgangsstellung wie Übung 1.
  • Einatmen: Hände vor dem Körper überkreuzen, (rechte Hand zum Körper, linke Hand über der rechten), Schritt nach links, linke Hand nach links durchstrecken, rechte Hand beugen und nach hinten ziehen, Kopf nach links drehen und durch Daumen und Zeigefinger der linken Hand durchschauen.
  • Ausatmen: Langsam wieder in die Ausgangsstellung zurückgehen. Dieselbe Bewegung danach auch nach rechts durchführen.
  • Wirkung: Stärkt Herz und Lunge, spannt Schulter und Brust.

Übung 3: „Himmel und Erde auseinanderziehen"
Gleiche Ausgangsstellung wie Übung 1.
  • Einatmen: Rechte Hand nach oben strecken, Handfläche zeigt nach oben, Fingerspitzen zeigen nach links, Fingerspitzen der anderen Hand zeigen nach vorne. Jetzt die beiden Arme weit auseinanderziehen.
  • Ausatmen: Langsam wieder in die Ausgangsstellung zurückgehen.
  • Wirkung: Massiert die inneren Organe.

Übung 4: „Den Geist wecken"
  • Einatmen: Drehen des Kopfes nach links, danach mit den Augen weiterdrehen und versuchen, nach hinten zu schauen.
  • Ausatmen: Langsam wieder in die Ausgangsstellung zurückgehen.
  • Wirkung: Fördert die Blutzirkulation im Kopf, stärkt die Nackenmuskulatur, bewegt die Halswirbelsäule, durchblutet die Großhirnrinde.

Übung 5: „Mit dem Gesäß wackeln"
Ausgangsstellung breiter Stand, leicht in die Knie gehen, Hände auf die Oberschenkel aufstützen, Rücken bleibt gerade.
  • Einatmen: Gesäß nach rechts ziehen, gleichzeitig Kopf und Oberkörper nach links drehen und nach hinten schauen.
  • Ausatmen: In einer kreisförmigen Bewegung von links nach rechts in die Ausgangsstellung zurück. Übung danach auf der anderen Seite durchführen.
  • Wirkung: Bringt die Wirbelsäule zum Schwingen, wirkt gegen Nervosität.

Übung 6: „Den Tag begrüßen"
Gleiche Ausgangsstellung wie Übung 1.
  • Einatmen: Hände in die Nierengegend geben, mit dem Kopf nach oben schauen, Oberkörper vorsichtig (wenn schmerzfrei!!!) leicht und harmonisch nach hinten biegen.
  • Ausatmen: Kopf einrollen, Hände ziehen nach vorne auf die Oberschenkel, Rumpf nach vorne beugen, mit den Händen Richtung Schienbein ziehen und dort festhalten. Diese Übung wird im Wechsel durchgeführt und endet mit dem Einatmen im Stand.
  • Wirkung: Stärkt den Rücken, Nieren und Nebennieren.

Übung 7: „Faust ballen"
Breite Ausgangsstellung (Reiterstand), gebeugte Knie, Hände links und rechts am Körper angelegt und zur Faust (leicht) geballt, Faustschluss zeigt nach oben.
  • Ausatmen: Rechte Faust weit nach vorne geben und dabei Faustschluss nach unten drehen, wütend schauen, die Augen weit aufmachen.
  • Einatmen: Zurück in die Ausgangsstellung.
  • Wirkung: Gute Augenwirkung, bringt die Energie ins Fließen.

Übung 8: „Krankheiten und Sorgen abschütteln"
Gleiche Ausgangsstellung wie Übung 1.
  • Einatmen: Fersen anheben (ca. 5 cm vom Boden).
  • Ausatmen: Fersen zum Boden fallen lassen, jetzt sollen sich die Arme und Schultern nach bewegen (leicht nachschwingen).
  • Wirkung: mit dem lockeren Nachfedern werden die „Krankheiten und
    Sorgen abgeschüttelt. Diese Übung schließt den Kreis zur 1. Übung.

zuletzt aktualisiert 23.10.2017
Freigegeben durch Redaktion Gesundheitsportal
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